Senioren

Pok2017.jun1Am Samstag fanden auf der Sportanlage von Westfalia Wethmar die diesjährigen Kreispokalendspiele statt. Den Anfang machten die C-Jugendteams von Westfalia Rhynern und der Hammer SpVg. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit gingen die Mannschaften mit 0:0 in die Pause. In der zweiten Halbzeit drehte, in der Partie der beiden Landesligisten, die Hammer SpVg auf und konnte durch Tore von Dedeic, Pospiech und Sodic mit 3:0 gewinnen. Danach war die B-Jugend an der Reihe. Auch hier trafen die Hammer SpVg und Westfalia Rhynern aufeinander. Favorit war hier der Westfalenligist aus dem Hammer Osten. Deutlich enger als erwartet lief die Partie. Am Ende konnte sich die Hammer SpVg aber doch mit 3:2 durchsetzen und freute sich lautstark über den Titelgewinn. Für die Hammer SpVg waren Rzeha, Eckert und Akcay erfolgreich. Für Rhynern trafen Velmerig und Dalipi. Die dritte Partie des Tages bestritten die B Juniorinnen. Überraschend standen sich hier BSV Heeren und der PSV Bork gegenüber. Durch einen Doppelschlag in der 22. und 30. Minute durch Margraf und Scherer konnte der BSV Heeren die Partie entscheiden. Trotz widrigen Bedingungen bei Starkregen haben die Zuschauer ein spannendes und gutes Spiel gesehen. Auch im letzten Spiel des Tages hatten es die A Jugendteams vom Westfalia Rhynern und der Hammer SpVg bei Dauerregen nicht einfach. Nachdem am Vormittag zweimal die Hammer SpVg triumphieren konnte, hatte nun Westfalia Rhynern die Oberhand. Es entwickelte sich ein enges Spiel auf hohem Niveau auf einem rutschigen Kunstrasenplatz. Letztendlich war Dejan Markovski der goldene Torschütze in der 77. Minute. Die vier Kreispokalsieger werden nun in der Rückrunde im Westfalenpokal antreten.

Bildzeile: B-Junioren Hammer SpvG

Artikel eingereicht von Chr. Ritter (20.11.2017)

rechtFußball: Sportgerichtsverhandlung Teil zwei in Sachen „TuS Hemmerde und Schiedsrichter (Name und Anschrift der Radaktion bekannt). Nachdem sich die Kammer vor zwei Wochen vertagt hatte, weil wichtige Zeugen und Beschuldigte fehlten, waren die Vorkommnisse im Meisterschaftsspiel des 9. Spieltages zwischen TuS Hemmerde und VfK Weddinghofen (3:3) am Dienstagabend noch einmal das Thema. Bekanntlich hatte der Schiedsrichter drei Hemmerder Spieler am 8. Oktober vom Platz gestellt und er soll dann nach Spielschluss von Zuschauern bedrängt und in seiner Kabine eingeschlossen worden sein.
Nach fast zweistündiger Beweisaufnahme verkündete Kammer-Vorsitzender Eberhard Petri folgendes Urteil: Der Verein TuS Hemmerde wird wegen des Verhaltens seiner Zuschauer zu einer Geldstraße von 50 Euro verurteilt. Ein TuS-Vereinsmitglied muss 150 Euro Strafe zahlen und ein Nichtmitglied gar 400 Euro. In allen Fällen wurden ihnen tätliche Angriffe auf den Schiedsrichter zur Last gelegt. Wie in allen fast allen vor dem Sportgericht gab es auch wieder „zwei Meinungen bei dem Sachverhalt“, wie es Eberhard Petri formulierte, „dabei war zu unterscheiden zwischen Lüge und Wahrheit.“ Der Schiedsrichter indes habe Recht gehabt.
Das sieht man beim TuS Hemmerde nach wie vor anders. „Wir akzeptieren das Urteil“, meinte TuS-Vorsitzender Dirk Berkemeyer dazu, „doch die Entscheidungsfindung lässt einiges offen und ist sehr fragwürdig sowie fadenscheinig.“ Ganz zu Ende ist damit die Angelegenheit noch nicht, denn für zwei Hemmerder haben Anzeige erstattet gegen den Schiedsrichter unter anderem wegen falscher Anschuldigung.

Quellennachweis : SKU (16.11.2017 Sch.)

 

f fussball 2Die Halbfinalspiele im Frauen- Kreispokal 2017/18 stehen jetzt fest.

Folgende Spielpaarungen haben sich ergeben:

1. TuS Niederaden : Hammer SC 2008 

2. Hammer SpVg : BSV Heeren

Die erstgenannten Vereine genießen laut Vorstandsbeschluss Heimrecht. Diese Spiele sollten am 13.03.2018 stattfinden. Terminänderungen sind jedoch möglich. Gespielt wird bis zu totalen Entscheidung.

Das Endspiel ist für den 31.05.2018 geplant. Hierzu können sich interessierte Vereine für die Ausrichtung des Endspiels beim Staffelleiter bewerben.

Eintrag vom 10.11.2017 Schu.

 

gewalt2Wie allgemein festzustellen ist, häufen sich Vorkommnisse rund um ein Fussballspiel. Insbesondere geht es um Gewalthandlungen und Diskriminierungen von Beteiligten in allen Bereichen des Fussballs.

Hierbei sind nicht nur die Schiedsrichter gefordert, die ja letztendlich diese Vorkommnisse zur Meldung im Spielbericht bringen müssen , sondern auch die Spieler, Betreuer, Trainer und alle Personen die an einem Fussballspiel in irgendeiner Form beteiligt sind. Die Hemmschwelle zur Anwendung von Gewalt sowie diskriminierende Äußerungen gegen Gegenspieler, Zuschauer und auch Schiedsrichter scheint erheblich gesunken zu sein. Dies allein zeigt sich in ansteigendem Maße in Sportgerichtsverfahren sowie im Bereich der Privatklagen  vor ordentlichen Gerichten.

In der Anlage befindet sich ein Merkblatt, worin die Definition der vorgenannten Handlungen beschrieben sind. Es wäre schon ein erfreulich Tatsache, wenn man sich wieder auf den Grundgedanken des Fussballs zurückerinnert und das "Fairplay" an die erste Stelle einer sportlichen Begegnung setzt. Gefragt ist natürlich nicht nur der Profispielbetrieb sondern gerade insbesondere der Amateurbereich.

Eintrag vom 09.11.2017 Sch.

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Ball Kreis3.1Fußball: Am Montagnachmittag (06.11.) hat Michael Ternes in seiner Funktion als Vorsitzender des Kreis-Fußball-Ausschusses im Kreis Arnsberg die Vereine informiert, dass alle Meisterschaftsspiele der Kreisligen A bis D am Sonntag, 12. November 2017 im Fußballkreis Arnsberg abgesetzt werden. Grund für diese Maßnahme seien zunehmende Pöbeleien, Beschimpfungen und Gewalt gegen Schiedsrichter, die am Sonntag in einer Attacke gegen einen jungen Unparteiischen und einem Spielabbruch in der Kreisliga B gipfelten. Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) befürwortet diese auch vom Kreisvorstand getragene Maßnahme und möchte seinen Schiedsrichtern demonstrativ den Rücken stärken.

„Eine Generalabsage ist immer die Ultima Ratio. Wir können die Beweggründe jedoch zu einhundert Prozent nachvollziehen und unterstützen die Entscheidung der spielleitenden Stelle im Kreis Arnsberg zum Wohle unserer Schiedsrichter“, sagt Präsident Gundolf Walaschewski. Auch Manfred Schnieders vollzieht den Schulterschluss mit den Unparteiischen. „Seit einigen Wochen beobachten wir, dass es vermehrt zu ähnlichen Vorfällen und einer allgemeinen Verrohung kommt. Wir müssen alles tun, um unsere Schiedsrichter zu schützen. Mit der Generalabsage findet bei Spielern, Trainern und Zuschauern hoffentlich ein Umdenken statt“, so der Vizepräsident Fußball des FLVW.

Bereits vor wenigen Wochen hat sich Münsters Kreisvorsitzender Norbert Reisener in einem öffentlichen „Brandbrief“ an seine Vereine gewandt und die zunehmende „Eskalation, Kartenflut und Häufung von Spielabbrüchen“ scharf verurteilt. Ein Eindruck, der sich anscheinend in weiten Teilen des westfälischen Verbandsgebiets verbreitet.

Der FLVW unterstützt in vielfältiger Hinsicht den Fair-Play-Gedanken. Zu den Präventionsmaßnahmen gehören unter anderem Module zur Gewaltprävention bei der Ausbildung von Trainern, Schulungsmaßnahmen durch Demokratietrainer und zum Thema Wertebildung, Schulungen für Ordnungspersonal sowie Spielführerlehrgänge. Seit August 2015 begleitet und entwickelt der eigens einberufene „Arbeitskreis Sicherheit/Gewaltprävention/Fairplay“ des FLVW diese und weitere Maßnahmen. „Leider stoßen wir damit bei vielen auf taube Ohren“, betonen Walaschewski und Schnieders unisono, die ankündigten, auch zukünftig drastische Entscheidungen wie die im Kreis Arnsberg zum Schutz von Schiedsrichtern zu treffen und zu unterstützen.

 Quellennachweis: SKU (Eintrag vom 07.11.2017 Sch.)