Ausschuesse

Am Anfang des Staffeltages standen Ehrungen auf der Tagesordnung. So konnte der Ehrenamtsbeauftragte Ulrich Rolfing zwei verdiente Funktionäre auszeichnen: Heinz-Jürgen Kayser (Holzwickeder SC) und Helmut Wagner (Westfalia Rhynern) erhielten die goldene FLVW-Verbandsnadel. Kayser ist seit vielen Jahren beim HSC und in der Kreisspruchkammer tätig. Wagner, unter anderem Staffelleiter der Frauen-Kreisliga, hat sich seit 50 Jahren dem Ehrenamt und dem Fußball verschrieben.

Geschenke und Urkunden erhielten die Meister der vergangenen Saison. Kreisliga A1 RW Unna II; Kreisliga A2 PSV Bork; Kreisliga B1 TuS Germania-Lohauserholz III; Kreisliga B2 BR Billmerich; Kreisliga C1 SG Bockum-Hövel IV; Kreisliga C2 VfL Kamen II; Kreisliga D1 BV Hamm IV; Kreisliga D2 RW Unna IV; Frauen-Kreisliga Hammer SC.

In seinem Bericht stellte Horst Weischenberg noch einmal heraus, dass dem Kreis weiterhin nur 1,5 Plätze zum Aufstieg in die Bezirksliga zustehen. In der kommenden Saison muss der Verlierer des Entscheidungsspiels um den Aufstieg wiederum gegen einen Vertreter aus Dortmund antreten. Die Gruppen in den einzelnen Kreisligen sollen zukünftig alle 16 Mannschaften umfassen. „Da haben wir noch nicht ganz geschafft“, erklärte Weischenberg dazu. Insgesam kicken im Kreisgebiet 125 Mannschaften, vorher waren es 131. 65 Teams sind bei den Altherren im Spielbetrieb und bei den Frauen 24.
Der Kreisvorsitzende stellte auch klar, dass der BSV Heeren – er wurde bekanntlich im Losverfahren der Kreisliga A1 zugeteilt – in der nächsten Saison wieder in die Kreisliga A2 zurück kehren würde. Man müsse dann die Entwicklung abwarten und es könnte dann den am schlechtest platzierten Club in der A2 treffen, der dann rüber wechseln könnte.

656 Fälle bei der KSK anhängig – 13 Jahre Spielersperren

Eberhard Petri, der Vorsitzende der Kreisspruchkammer, musste sich in der vergangenen Saison mit seinen Kollegen mit 65 Fällen beschäftigen. Dabei hatten allein 45 Verstöße gegen Schiedsrichter zum Gegenstand. Die ausgesprochenen Sperren hätten dabei aus Ausmaß von 13 Jahren Spielersperren angenommen.

Rund 300 Schiedsrichter pfeifen derzeit laut Torsten Perschke, dem Vorsitzenden des Kreis-Schiedsrichter-Ausschusses, im Fußballkreis. „“Wir können alle Spiele besetzen.“ Damit das so bleibt, wies er auf den am 22. September anlaufenden Anwärter-Lehrgang in Kurzform in Oberaden hin.

34 Rote Karten und 44 Gelb/Rote wurden in der Kreisliga A in der vergangenen Saison gezückt. „Da hat sich nicht viel geändert“, merkte Weischenberg dazu an. Fairste Mannschaft in der A1 war der TuS Uentrop, in der A2 der SSV Mühlhausen-Uelzen II und bei den Frauen der VfL Mark. In der Frauen-Kreisliga sprach Staffelleiter Helmut Wagner gar von der fairsten Saison mit nur fünf Roten Karten.

Missfallen zeigten die Clubs über den Kreispokal, deren drei Ansetzungen vor dem Meisterschaftsstart zu Problemen in der Saisonvorbereitung führen würden. Stefan ‚Polplatz von Westfalia Wethmar plädierte für das „Dortmunder Modell“, wonach die Pokalrunden erst nach dem ersten Meisterschaftsspiel beginnen würden. Seine Argumente: „Das gibt den Clubs bessere Gelegenheit zu Testspielen, zumal noch nicht alle Kicker die Freigaben im Kreispokal (gleich Pflichtspiele) hätten.“ Der Kreisvorstand wird sich mit diesem Thema noch einmal beschäftigen.

Bild: Die Meister der einzelnen Kreisligen wurden beim Staffeltag mit Urkunden und Ballgeschenken  geehrt. RWU-Vertreter Andreas Heyn (li.) erhielt gleich zwei Urkunden für die Meisterschaften in der Kreisliga A1 und Kreisliga D2.

Eintrag vom 07.08.2017

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